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Kontakt: Grenzenlos gGmbh, Anja Strobach
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T&T News Januar |
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Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) organisiert ab 2006 gemeinsam mit der Grenzenlos gGmbH den Typhlo & Tactus Wettbewerb Ziel des 1999 in Frankreich ins Leben gerufenen und von der EU geförderten europäischen Wettbewerbs Typhlo & Tactus ist es, mehr Bücher zu kreieren, die den Wahrnehmungs-möglichkeiten blinder und sehbehinderter Kinder entsprechen. Die gemeinnützige Grenzenlos gGmbH in Erfurt, die den Wettbewerb seit 2005 in Deutschland organisiert, hat sich 2006 dazu einen kompetenten Partner mit ins Boot geholt, den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV). „Der DBSV unterstützt diese Initiative, weil es viel zu wenig Kinderbücher gibt, die solchen Ansprüchen, wie sie Typhlo & Tactus formuliert, gerecht werden“, sagte DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke dazu. „Jeder kann mitmachen und „sein“ Buch bis Mitte September 2006 einreichen“, ermuntert Bethke zu kreativen Ideen. Es geht um kleine Geschichten in Braille- und Großschrift, bei denen die Finger nicht nur lesen, sondern durch eine ideenreiche Gestaltung und Materialvielfalt auf abenteuerliche Entdeckungsreise gehen können, schwache Augen gefesselt werden. 2005 kamen von 88 Büchern, die sich um einen Preis bewarben, 25 aus Deutschland. Unter den Büchern für Kinder bis 6 Jahre gewann die sehbehinderte Erfurter Pädagogin Annett Giebichenstein mit ihrer Geschichte vom Huhn Alberta den ersten Platz. Ihr Buch wird in limitierter Auflage in allen Sprachen der Teilnehmerländer produziert.
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T&T News Februar |
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Grenzenlos gGmbH Erfurt und DBSV stellen „Typhlo & Tactus“ gemeinsam auf Europas größter Bildungsmesse, der „didacta“ in Hannover vor Nachdem sie auf der der „didacta“ mit Begeisterung in Büchern geschmökert hatte, die durch Typhlo & Tactus 2005 initiiert worden sind, brachte es die 11jährige blinde Lisa Niehaus auf den Punkt: „Die meisten Bücher für Blinde haben keine oder nur wenige Bilder, die man tasten kann. Das ist schade, gerade für Kinder, die die Punktschrift erst lernen müssen. Ich bin eine absolute Leseratte und Tasten und Spielen macht mir großen Spaß. Es erklärt vieles besser und ist spannender als nur Text. Ich wünsche mir mehr solche Bücher.“ Helga Neumann, Präsidiumsmitglied des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes und selbst blind, zeigte sich begeistert von solch speziell auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Kinder zugeschnittener Lektüre. Sie betonte, dass der Verband den Wettbewerb aktiv unterstützen werde, weil sowohl blinde und sehbehinderte als auch sehende Menschen dadurch an einem gemeinsamen kreativen Projekt beteiligt werden. Der Wettbewerb ist eine große Chance, das Schaffen gleichwertiger Lebensbedingungen für behinderte und nicht behinderte Menschen wieder mehr ins Bewusstein zu rufen“, meinte Hans-Karl Peter vom Verband. Und Günter Conrad Althans vom Verein zur Förderung der Blindenbildung betonte, dass die Typhlo & Tactus -Exponate wunderbare Bücher zur Beförderung der Kommunikation zwischen sehenden und nicht sehenden Menschen sind. |
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Grenzenlos gGmbH und DBSV starteten Typhlo & Tactus auf der Leipziger Buchmesse
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T&T News April |
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Typhlo&Tactus "bei den Erfurter Kinderbuchtagen am 1.April 2006
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T&T News Mai |
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T&T News juni |
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Grenzenlos gGmbH Erfurt und DBSV loben innerdeutschen Wettbewerb in T&T aus Mehr Bücher für tastende Hände und schwache Augen sind das Ziel unseres Wettbewerbs. Doch zum Endausscheid in Dijon kann nur ein Buch in jeder Kategorie der Sieger sein. Weil wir 2005 so viele gute Einsendungen bekamen, haben wir uns etwas besonderes einfallen lassen. Schon vor der europäischen Entscheidung werden die besten unter den deutschen Teilnehmern von einer fachkompetenten Jury ausgewählt. Diese werden dann mit einem Preis gewürdigt. Darüber hinaus unterbreitet die Jury auch Vorschläge, welche Bücher nachproduziert werden sollen. Die Grenzenlos gGmbH, die sich auf taktile Materialien spezialisiert hat, wird auf der Basis eines Vertrages mit den Autoren einige der Bücher herstellen. Das ist aufwändig und erfordert viel manuelle Arbeit. Als Beitrag zur Verwirklichung des Anliegens von Typhlo & Tactus wird das gemeinnützige Unternehmen den Lesestoff dann zum Selbstkostenpreis verkaufen. Zwei Kategorien bestimmen diesmal den Wettbewerb, der auf Bücher für drei bis zwölfjährige Kinder zielt: Eine frei erfundene Story und eine Geschichte, basierend auf dem deutschen Kulturerbe. Für letztere stehen zur Auswahl: drei Märchen der Gebrüder Grimm, eine Geschichte von Theodor Storm und zwei Streiche von Wilhelm Busch. Ein besonderes Bonbon: Der Kinderbuchverlag erlaubte Adaptionen nach zwei Büchern von Elisabeth Shaw. |
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T&T News juli |
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T & T beim Tag der offenen Tür an der Blindenschule LLvesheim am 15.7
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T&T News September |
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Deutsche Spezialisten sichteten in Erfurt bundesweite Einsendungen zum europäischen Wettbewerb „Typhlo & Tactus“ Schon vor der internationalen Entscheidung im November in Dijon sichtete eine fachkompetente deutsche Jury die 17 deutschen Einsendungen des Jahres 2006 in Erfurt. Prof. Willmut Kumpfe, Spezialist für Spiel- und Lernmitteldesign aus Halle, Katja Jag, selbst blind und Pädagogin an der Staatlichen Schule für Blinde und Sehbehinderte in Ilvesheim, das blinde Mädchen Lisa Schmidt aus Mühlhausen und ihre Mutter sowie die Erfurter Kreisvorsitzende des Blinden- und Sehbehinderten-verbandes Cornelia Maaß kontrollierten die Einhaltung der Regeln und suchten die besten Teilnehmer aus. Die Jury empfahl der Grenzenlos gGmbH einige der Bücher nachzuproduzieren (es sei denn, eines wird Preisträger in Dijon). Zu den drei ausgewählten Büchern, deren Autoren einen Wochenend-Aufenthalt in einem barrierefreien Thüringer Hotel der Grenzenlos gGmbH erhalten, gehört eines der Typhlo- & Tactus- Gewinnerin des Vorjahres. Annett Giebichensteins „Huhn Alberta“ hatte 2005 in der Kategorie „Bücher für Kinder von 3 bis 6 Jahren“ den ersten Preis des europäischen Wettbewerbs errungen. Nun ist die Tiergeschichte der Erfurterin, „Winterschläfer“, die vom letzten Tag eines Hamsters vor seinem Winterschlaf erzählt, wieder einer der deutschen Favoriten. Ein weiterer deutscher Gewinner ist ebenfalls ein Buch, das von einem Tier handelt. „Josefine“ heißt das Buch von Anne Hassel und Tanja Schmitt-Klapper aus Miltenberg. Ein kleines Ferkel verliebt sich und wird dadurch ein großes Problem los. „Sieben Samenkörner auf Reisen“ von Anna Maria Schmidt aus Langweiler vervollständigt das deutsche Preisträgertrio mit einem Buch, in dem Kindern spielerisch Vorgänge aus der Pflanzenwelt nahe gebracht werden. |
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T&T News Oktober |
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